Akupunktur und Chenisische Medizin für Tiere

Traditionelle Chinesische VeterinärMedizin (TCVM)

Die traditionelle Chinesische Medizin (TCM) blickt auf eine jahrtausende alte Lehre zurück.
Die östliche Medizin unterscheidet sich von der westlichen Schulmedizin durch ihre Betrachtungsweise. Egal, ob es sich bei dem Patienten um Mensch oder Tier handelt, sieht die Chinesische Medizin den Patienten als Ganzes in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele.
Befinden sich diese 3 Ebenen des Seins miteinander im Einklang, so ist das Lebewesen gesund.
Störungen, die das Gleichgewicht durcheinander bringen, bewirken Krankheit. Das Gleichgewicht in unserem Inneren bestimmt unser inneres Klima, d.h. unsere Gesundheit oder unsere Krankheit.

 

YIN  und YANG

Yin und Yang gelten als Symbol für das Gleichgewicht.
Die Yin und Yang-Theorie besagt, dass alles im Universum auf einer Einheit beruht. Diese Einheit wird durch einen zwei-geteilten Kreis dargestellt. Der schwarze Teil ist das Yang und ist die männliche Energie. Der weiße Teil ist das Yin und ist die weibliche Energie.
Das komplette Symbol enthält in jedem Bereich einen kleinen Aspekt des anderen. Der weiße Teil beinhaltet einen schwarzen Punkt und der schwarze Teil beinhaltet einen weißen Punkt.
Dies zeigt, daß nichts im Universum getrennt voneinander existiert. Das gesamte Universum besteht aus Gegensatzpaaren. Diese Gegensätze bilden wiederum gemeinsam das Ganze!

Die TCM (TCVM) hat den Grundsatz, dass das beste Heilmittel gegen Leid, Unwohlsein und Krankheit darin besteht, erst gar keine gesundheitlichen Probleme entstehen zu lassen. Die TCM (TCVM) ist somit eine Medizin der Vorsorge.
Die 3 Säulen der TCM (TCVM) sind:

                   - Akupunktur
                   - Kräuterlehre
                   - Ernährungslehre (Diätetik)

 

 

AKUPUNKTUR

Der Begriff Akupunktur  kommt aus dem lateinischen und bedeutet:

ACUS = NADEL
PUNGERE = STECHEN

Grundlage für die Akupunktur sind Energieleitbahnen, so genannte Meridiane. Die Meridiane durchziehen den Körper eines Lebewesen wie ein Netz. Sie sind klar definiert und leiten die Energie , chinesisch das Qi (gesprochen “Schi”), durch den Körper.

Es gibt 12 Hauptmeridiane, die zum größten Teil nach den Organen benannt sind, z.B. Herz, Niere, Leber, Magen etc..
Ist der Energiefluß an einer oder mehreren Stellen blockiert, entsteht Krankheit. Durch das Stechen spezifischer Akupunkturpunkte, die als definierte Punkte auf den Meridianen liegen, kann der Energiefluß wieder hergestellt werden.
Die Selbstheilungskräfte werden so effektiv durch Akupunktur angeregt.

 

Wann kann Akupunktur helfen?

Hier zeigen wir ihnen einige wenige Beispiele, wo die Akupunktur einen Heilungsprozeß regulieren und unterstützen kann:

-        Arthrose, Krankheiten des Bewegungsapparates
-        Hautkrankheiten, Allergien
-        Organische Erkrankungen, z.B. Nieren-/Leberschwäche  
-        Entzündungen der Organe, z.B. Blasenentzündung
-        Neurologische Probleme, z.B. Dackellähme
-        Immunkrankheiten und Immunschwächen
-        allgemeine körperliche Schwächen, z.B.
         Schock, Operationen, Narkosen, Unfall
-        Fieber und Infektionen
-        Tumorerkrankungen zur Stärkung des Energieflusses
-        Schmerztherapie bei akuten Problemen
-        Alterserkrankungen und altersbedingte Schwäche
-        Verhaltenstherapie, z.B. Angst, Trauer, Aggression